Was ist SIxO?
 
Die Grundidee
 

Die SIxO-Idee ist ursprünglich aus dem Wunsch erwachsen, einfach nur eine vollwertigere und besser bedienbare Alternative zu den weit verbreiteten Fahrrad-Tachometern an Motorrädern zu haben.

Die erste Anwendung sollte die Unterstützung von Roadbook-Touren sein, also in erster Linie die genaue Streckenmesung. Dabei sollten die Vorteile des Fahrrad-Tachometers möglichst erhalten bleiben oder übertroffen werden:

Der erste Prototyp, gebaut in 10 Exemplaren, konnte diese Funktionen bereits unterstützen. Dieses System ist, wenn auch nicht hübsch, so doch absolut ausreichend und funktionssicher.

Die Möglichkeiten der verwendeten Bauteile (Microcontroller, Display, Speicher) sind bei dieser Lösung aber kaum ausgeschöpft.

 

Die Erweiterung

Neben der Grundfunktionalität - Strecken- und Geschwindigkeitsmessung - könnte das angedachte System natürlich auch die gängigen Features anderer Produkte unterstützen:

  • Uhr,
  • Temperaturen,
  • Öl-Druck,
  • Lade-Spannung/Strom,...

Die Liste lässt sich beliebig erweitern. Die Herausforderung dabei ist, das System übersichtlich, bedienbar und bezahlbar zu halten.

Deshalb wurden beim SIxO zwei Grundsätze verfolgt:

  1. Es wird immer nur das angezeigt, was zurzeit von Interesse ist.
  2. Überwachungsfunktionen werden im Hintergrund ausgeführt

Im konkreten Fall bedeutet dies, dass mich der Gesamtkilometerstand des Fahrzeugs herzlich wenig interessiert, wenn ich gerade im Roadbook die nächste Abzweigung suche und die Teilstrecken-km möglichst groß erkennbar sein müssen.

Die Bordspannung gewinnt z.B. auch erst dann an Bedeutung, wenn ein Problem vorliegt. Und nur für diesen Fall möchte ich eine unaufgeforderte und unübersehbare Warnung sehen.

Es ist natürlich jederzeit und auch einfach möglich, die betreffenden Werte trotzdem zur Anzeige zu bringen.

 

Das Gerätekonzept

Aus den oben angeführten Gründen verfolgt der SIxO ein Mehrfach-Gerätekonzept: Das Gerät wird für den jeweiligen Anwendungsfall einfach umgeschaltet.

Ermöglicht wird dies vor allem durch das verwendete grafische Display mit 128x64 Pixeln. Man kann die vorhandene Anzeigefläche sehr flexibel für jeden Betriebsmodus separat ausnutzen.